Detail

Corona-Virus, Update 30.3.2020


Tipps zum Umgang mit der aktuellen Situation (von Mitgliedern und weiteren Stellen, wird laufend aktualisiert)


Informationen vom BAG für Gesundheitsfachpersonen


Update 30.3.2020

Der Verband hat einen dringlichen Antrag an den Bundesrat gestellt auf uneingeschränkten Zugang zum finanziellen Massnahmenpaket des Bundes für selbstständig erwerbende PsychomotoriktherapeutInnen.

Ebenfalls steht neu ein Informationsschreiben für die Ausgleichskassen zur Verfügung, das dem Antrag auf Erwerbsentschädigung beigelegt werden kann.

Informationsschreiben für die Ausgleichskassen


Update 27.3.2020

In Bezug auf die Corona Erwerbsersatzentschädigung befinden sich Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten gemäss Aussagen von verschiedenen Ausgleichskassen sowie von Juristen in einem Graubereich (ähnlich den LogopädInnen, PhysiotherapeutInnen etc.). Der Verband hat aktuell noch keine Zusicherung erhalten, dass ein Anspruch auf die Entschädigung besteht.

Der Verband wird spätestens am Montag den Bundesrat in einem Schreiben dazu auffordern, allen selbstständigen PsychomotoriktherapeutInnen den Zugang zum Massnahmepaket des Bundes zu ermöglichen.  Die im Schreiben verwendete Argumentation werden wir allen selbstständigen Therapeutinnen zur Verfügung stellen, damit sie diese ihrem Antrag auf Erwerbsersatzentschädigung beilegen können.

Weiteres Vorgehen:

  • Ein Antrag auf Erwerbsersatzentschädigung kann auch mit der unsicheren Rechtslage bereits gemacht werden. So sind die Gesuche schon in den Ämtern registriert und können bei einer Änderung der Rechtsgrundlagen rasch bearbeitet werden.
  • Ihr könnt das entweder sofort machen, ohne Argumentation des Verbandes (diese kann im Falle einer Ablehnung auch nachträglich eingereicht werden), oder bis anfangs nächster Woche warten und dann gleich das entsprechende Papier mitschicken.

Update 24.3.2020

Der Verband ist aktuell mit verschiedenen Ämtern und Fachpersonen im Austausch. Wir hoffen, den selbständigen TherapeutInnen bis Ende Woche weitere Details zur Verfügung stellen zu können. Wir empfehlen euch, diese Informationen abzuwarten, bevor ihr euch für die Erwerbsersatzentschädigung anmeldet. Dies hat keinen Einfluss auf den Anspruchsbeginn.


Update 23.3.2020

Merkblätter und Formulare: www.ahv-iv.ch

Hinweis: Wer nicht über eine kantonale Ausgleichskasse sondern über eine nicht staatliche Ausgleichskasse versichert ist (www.ahv-iv.ch), wendet sich fürs weitere Vorgehen am besten zuerst direkt an diese Ausgleichskasse.


Update 23.3.2020

Informationen für selbstständige TherapeutInnen

Weitere Informationen vom Seco zum Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen:
www.seco.admin.ch

Medienmitteilung der Konferenz der kantonalen Ausgleichskassen zur neuen Corona-Erwerbsersatzentschädigung:
www.ahvch.ch

Auszug aus der Medienmitteilung: Die Ausgleichskassen arbeiten mit Hochdruck und in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen an der Umsetzung. Ihr erklärtes Ziel ist es, das Informationsmaterial und ein Online-Antragsformular schon am Montag in drei Sprachen zur Verfügung zu stellen. Die ersten Versionen werden auf der Informations-Plattform www.ahv-iv.ch aufgeschaltet.

Info SRF, 23.3.2020 "So müssen Selbständige bei Erwerbsausfall vorgehen"


Update 20.3.2020

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Der nächste Schritt ist nun der Einbezug des Parlaments. Die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte (FinDel) wird anfangs nächster Woche darüber befinden. Ziel der auf verschiedene Zielgruppen ausgerichteten Massnahmen ist, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen.

Zur Medieninformation


Update 18.3.2020

Aktualisierung in Bezug auf die freischaffenden TherapeutInnen, die gemäss kantonalen Bestimmungen zu den Gesundheitsberufen gehören

Gemäss BAG gilt das Verbot nicht für folgende Einrichtungen und Veranstaltungen: Gesundheitseinrichtungen wie Spitäler, Kliniken und Arztpraxen sowie Praxen und Einrichtungen von Gesundheitsfachpersonen nach Bundesrecht und kantonalem Recht

Dies betrifft gemäss unserem Stand die Kantone Genf, Waadt, Jura und Tessin, in welchen die PsychomotoriktherapeutInnen den Gesundheitsberufen zugeordnet sind. In den Kantonen Genf, Waadt und Jura ist auch die Dienstleistung innerhalb des Gesundheitsgesetzes verankert.

Die betroffenen TherapeutIinnen müssen sich individuell bei den jeweils zuständigen Gesundheitsbehörden über die genaue Sachlage informieren.

Wichtig:

  • Gemäss Weisungen des BAG ist aus medizinischer Sicht auf nicht dringliche und damit verschiebbare Behandlungen zu verzichten (ausschliesslich Therapien auf ärztliche Verordnung).
  • Der Verband empfiehlt weiterhin aktuell keine Therapien durchzuführen, insbesondere mit Kindern, da hier die Einhaltung der Hygienebestimmungen und des Mindestabstandes kaum gewährleistet werden kann.
  • Wir empfehlen, Alternativen wie Beratung per Telefon oder online zu prüfen. Inwiefern diese entschädigt werden können, ist momentan noch unklar. Falls ihr solche Beratungen anbietet, ist es wichtig, sie zu erfassen und zu belegen.

Mögliche Entschädigungen Erwerbsausfall

Die Aussage des SECO gemäss www.sgv-usam.ch (siehe unter 3. Pandemie und unternehmerisches Risiko) ist klar: Das unternehmerische Risiko für Therapeutinnen bleibt bestehen. Es besteht kein Anspruch auf Entschädigung für Umsatzeinbruch und Einkommensausfall.

Psychomotorik Schweiz wird alles daran setzen, dass selbstständige TherapeutInnen Unterstützungsleistungen des Bundes erhalten.
Weiter klärt der Verband derzeit Möglichkeiten, wie selbstständige TherapeutInnen kurzfristig vom Verband unterstützt werden können, bis die Entschädigungen auf Bundesebene geklärt sind.
Wir halten euch über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Was jetzt schon getan werden kann

Sobald der Bund die Bedingungen festgelegt hat und Entschädigungsleistungen angefordert werden können, ist es wichtig, dass ihr eure Einnahmen und Ausgaben belegen könnt. Wir empfehlen euch daher, folgende Unterlagen bereitzustellen:

  • Zusammenstellung der Einnahmen über die letzten Monate
  • Zusammenstellung der Fixkosten, die beim Erwerbsausfall anfallen

In Bezug auf die anfallenden Fixkosten empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Rechnungsstellern, um zu klären, inwiefern euch diese entgegenkommen können (Verlängerung der Zahlungsfrist, kurzfristige Reduktion der Miete etc.)


16.3.2020

In Bezug auf die aktuelle Situation geben wir euch seitens Verband gerne einige Informationen weiter:

Das Vorgehen richtet sich für alle nach den Vorgaben des BAG (www.bag.admin.ch) bzw. der Bildungsdirektion des Kantons bzw. der Gesundheitsdirektion des Kantons.

Informationen und Kontakte in den Kantonen:
www.ch.ch

Generelle Empfehlung des Verbandes zur Durchführung von Psychomotoriktherapien
Der Verband empfiehlt aufgrund der Bemühungen, die Verbreitung des Virus‘ einzudämmen, aktuell keine Therapien durchzuführen. In der Therapie kann der geforderte Mindestabstand nicht gewährleistet werden.

Angestellte PMT an Regel- und Sonderschulen oder an anderen Institutionen mit Psychomotoriktherapieangebot
Bitte haltet euch an die Weisungen des Kantons bzw. der Schul-/Institutionsleitung.

Angestellte PMT im Gesundheitsbereich
Bitte haltet euch an die Weisungen des Kantons bzw. die internen Weisungen der Institution.

Selbstständigerwerbende PMT
Bitte beachtet auch hier die kantonalen Weisungen.
Es liegt im Ermessen jeder einzelnen Therapeutin und jedes einzelnen Therapeuten, zu beurteilen, inwieweit eine Durchführung der Therapie für die Klientin, den Klienten dringend notwendig ist. Sollten Therapien durchgeführt werden, so haltet euch an die vom BAG verordneten Hygieneregeln und den geforderten Mindestabstand.
Entsprechende Dokumente zum Aufhängen können auf der BAG-Seite heruntergeladen werden:
bag-coronavirus.ch

Der Verband wird weitere Abklärungen in Bezug auf die selbstständig tätigen TherapeutInnen unternehmen und weitere Informationen zur Verfügung stellen. Weiter wird er abklären, welche Mögilchkeiten zur finanziellen Unterstützung seitens Verband bereit gestellt werden können. Bei individuellen Fragen könnt ihr euch an die Geschäftsstelle wenden (info@psychomotorik-schweiz.ch)

Auch ohne das Durchführen von Therapien können Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten einen wichtigen Beitrag in der aktuellen Situation leisten:

  • Ein telefonisches Beratungsangebot für Eltern der Therapiekinder kann weiterhin aufrecht erhalten werden.
  • Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten können ihr fachliches Wissen an Eltern weitergeben und diese so in der aktuellen Situation unterstützen (Bewegungstipps, Schaffen einer Tagesstruktur, Hinweis auf Unterstützungsangebote in der jeweiligen Region etc.)
  •  Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten können ihr fachliches Wissen bei der Gestaltung von Lernangeboten für Schulkinder sowie bei der Tagesbetreuung von Kindern zur Verfügung stellen.

Innovative und kreative Lösungen von euch, geben wir auch gerne an eure Berufskolleginnen und –kollegen weiter. Meldet uns diese und wir publizieren sie auf der Verbandswebsite.

Der Verband wird die Informationen auf der Website laufend aktualisieren. 

Die Geschäftsstelle stellt auf Homeoffic um und ist wie folgt telefonische erreichbar:
Montagvormittag: 9 – 11.30 Uhr
Mittwochvormittag: 9 – 11.30 Uhr

Ausserhalb dieser Zeiten kontaktiert ihr uns am besten per Mail.

Die Psychomotoriktherapie eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die motorische oder emotionale Probleme, Verhaltensauffälligkeiten oder Schwierigkeiten in ihren Beziehungen zu anderen haben.