FAQ: Häufige Fragen

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie Informationen zu den wichtigsten Fragen, die Eltern in Bezug auf die Psychomotoriktherapie haben.

Wann ist eine Therapie angezeigt?

Jedes Kind kann zuweilen ängstlich, angespannt, aggressiv, unkonzentriert, ungeschickt, überempfindlich oder unsicher sein. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis. Wenn Ihr Kind allerdings die eine oder andere dieser Verhaltensweisen häufig zeigt, wenn es im Alltag dadurch beeinträchtigt ist und darunter zu leiden beginnt, sollten Sie Kontakt zu einer Psychomotoriktherapeutin oder einem Psychomotoriktherapeuten aufnehmen. Die Therapeutin oder der Therapeut schlägt Ihnen vielleicht vor, mit Ihrem Kind eine Psychomotorik-Abklärung durchzuführen, um herauszufinden, ob es eine Therapie braucht oder nicht.  

Manchmal werden Eltern auch durch Erzieher, Lehrpersonen, Kinderärztinnen oder andere Fachpersonen ermutigt, sich an eine Psychomotoriktherapeutin oder einen Psychomotoriktherapeuten zu wenden.

In jedem Fall entscheiden Sie, die Eltern, welche Massnahmen Sie für Ihr Kind wünschen. Nichts geschieht ohne Ihre Zustimmung. Selbstverständlich werden auch alle Informationen, die Sie einer Psychomotoriktherapeutin oder einem Psychomotoriktherapeuten geben, vertraulich behandelt.


Wie gehen Sie am besten vor?

Der Zugang und das Anmeldeverfahren zur Psychomotorik ist in den einzelnen Kantonen unterschiedlich geregelt. Nähere Auskünfte erhalten Sie bei der Kontaktperson von Psychomotorik Schweiz in Ihrem Kanton. Sie können sich aber auch direkt an selbstständige Psychomotoriktherapeutinnen oder -therapeuten in Ihrer Region wenden.

Wenn Ihr Kind noch nicht schulpflichtig ist, können Ihnen auch folgende Personen weiterhelfen:

  • Ihre Tagesmutter oder die Erzieherinnen und Erzieher in der Kindertagesstätte Ihres Kindes
  • Ihr Kinderarzt
  • ein Kinderpsychiater
  • Früherzieherinnen  

Geht Ihr Kind schon zur Schule, erhalten Sie Hilfe bei

  • den Lehrpersonen Ihres Kindes
  • dem schulpsychologischen Dienst seiner Schule
  • dem Schul- oder Kinderarzt

Wer übernimmt die Kosten für Psychomotorik?

Die Kostenübernahme für Psychomotorik ist in den einzelnen Kantonen unterschiedlich geregelt. Am besten wenden Sie sich an die Kontaktperson von Psychomotorik Schweiz in Ihrem Kanton oder direkt an die selbstständigen Psychomotoriktherapeutinnen oder -therapeuten in Ihrer Region.


Wer sind die Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten?

Die in der Schweiz praktizierenden Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten besitzen ein Hochschuldiplom (Bachelor), das von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) anerkannt ist.

Die ausgebildeten Therapeutinnen und Therapeuten nehmen während ihrer beruflichen Tätigkeit kontinuierlich an Fortbildungen oder Supervisionen mit anderen Fachleuten teil, um die Qualität der Dienstleistungen zu gewährleisten und ihr Fachwissen aktuell zu halten.

Weitere Informationen über den Beruf


Welche Dienste bietet Ihnen Psychomotorik Schweiz an?

  • Auskünfte: Sie haben Fragen zur Psychomotorik oder zur Kostenübernahme? Wir haben in jedem Kanton eine Kontaktperson, die Ihre Fragen beantwortet.
  • Ombudsstelle: Sie haben Schwierigkeiten im Umgang mit der Psychomotoriktherapeutin oder dem Psychomotoriktherapeuten Ihres Kindes? Wenden Sie sich an unsere beiden unabhängigen Ombudsfrauen.

Die Psychomotoriktherapie eignet sich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die motorische oder emotionale Probleme, Verhaltensauffälligkeiten oder Schwierigkeiten in ihren Beziehungen zu anderen haben.

GESCHÄFTSSTELLE

Psychomotorik Schweiz
Genfergasse 10
3011 Bern

Nicole Messner, Simone Reichenau
Tel. +41 (0)31 301 39 80 (Montag - Donnerstag)
info@psychomotorik-schweiz.ch